Ein Tag der Saat! Das Saatgutfestival in Köln

Viele Wege führen zur Vielfalt. Unserer über ein Saatgutfestival in Köln. Uns war schnell klar, dass für uns lediglich samenfestes Saatgut möglichst alter Sorten in Frage kommt:

Um möglichst Schädlingsresistente und witterungsfeste Pflanzen zu ziehen, die zudem wieder neues Saatgut liefern können ist dies der sinnvollste Weg. Zum Glück gibt es Saatgutbörsen und -festivals!

Hier kommen engagierte und interessierte Menschen zusammen, die sogenannte Erhaltungsarbeit leisten, Informationen und Tricks aber auch Saatgut austauschen oder gegen geringe Spenden abgeben. Nach der Anreise mit dem Zug kamen wir nach kurzem Fußweg am Festival an: Schon vor dem Gebäude hatte sich kurz vor der Eröffnung eine lange Schlage an Interessierten gebildet. – Ein gutes Zeichen.

Auf drei Etagen des VHS-Gebäudes finden wir eine fast unübersichtliche Vielfalt an Ausstellern rund um Saatgut, nachhaltige Lebensweisen, Re- und Upcycling-Themen, ökologische Landwirtschaft/Ernährung und vieles mehr.Schnell stellten wir an den Ständen zum Saatguttausch fest, dass es gut war zeitig zu erscheinen: Bereits nach den ersten zwei Festivalstunden sind die Ersten Saatgutstände bereits „Ausgeplündert“. –

Wir hatten Glück und konnten bis dahin viele Interessante Sorten für unseren ersten urbanen Garten ergattern. Nach einer leckeren Stärkung die durch „GoodFood Köln“ (Lebensmittelretter) zu Stande kam, widmeten wir uns den oberen Etagen mit Infoständen und professionelleren Initiativen zur Erhaltung der Saatgutvielfalt: Wahnsinn! – ein ganzerRaum wurde durch „lilatomate“ Komplett mit verschiedenstem Tomatensaatgut gefüllt! – Hier konnte das GärtnerInnenherz so richtig hoch schlagen! – Alles was man sich nur Vorstellen konnte an einem Ort – Da mussten auch wir unsere Neugierde etwas bremsen und nochmal kurz überlegen, was wir denn wirklich noch benötigen.

Denn trotz der geringen Preise und Spenden, die wir für die Saaten zahlten, mussten wir uns irgendwo beschränken. ;)Ein Tag, der unsere diesjährige Saat und viele informative Gespräche mit sich brachte! – Ein vergnügen!

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